Das Altstadtjahr 2022


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Vieles liegt im Dunkeln

Unter dem Motto "Tote Winkel" steigen in der Burgdorfer Altstadt bald wieder die traditionsreichen Krimitage. Das Festival dauert vom 28. Oktober bis am 6. November. Der SonntagsZeitung ist es schon einen Monat vorher eine grosse Geschichte wert.

"Tote Winkel gibt es an unzähligen Orten", schreiben die Veranstalterinnen und Veranstalter auf ihrer Website. "Sie bieten Raum für Spekulationen. Sie schaffen Platz für das Heimlich/Unheimliche. Machen uns Gänsehaut, weil wir nicht mit Sicherheit sagen können, was sich in ihnen verbirgt." In den zehn Tagen werde Burgdorf zum Mittelpunkt für "Vieles, was sonst im Dunkeln liegt".

Weitere Infos und Tickets gibts hier.


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Lob aus der Zentralschweiz

"Auf der Hügelkuppe belohnen eine intakte Altstadt und der Blick auf das mächtige Schloss Burgdorf den Aufstieg", verspricht Claudia Schneider den Leserinnen und Lesern der "Zuger Presse".

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Comeback der Kornhausmesse?

2019 fand in Burgdorf die letzte Kornhausmesse statt. Weil es an Geld und Helferinnen und Helfern mangelte, legte das OK den Traditionsanlass anschliessend auf Eis. Wie die BZ berichtet, ist denkbar, dass die Messe nächstes Jahr ein Comeback feiert - wenn auch vielleicht in einem kleineren Rahmen. 

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Zum Vormerken, Hingehen und Geniessen

Der nächste Burgdorfer Nachtmarkt steht unter dem Motto "Treffpunkt". Dutzende von Händlerinnen und Händlern bieten einmal mehr Altes, Neues, Kunst, Kitsch und Design und zaubern ein mediterranes Flair in die schönste Altstadt des Emmentals. Bei freiem Eintritt gibts Sounds und Happenings unter freiem Himmel.

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Wetterfest

E Guete: Beim Kronenplatz lud der Altstadtleist die Einwohnerinnen und Einwohner der Oberstadt einmal mehr an den Open Table ein. Das Essen und die Getränke brachten die Gäste wie immer selber mit. Das nasskalte Wetter tat der guten Stimmung keinen Abbruch. (Bild: Heidi Handschin)

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Feiern nach den Ferien

Was wäre der Sommer 2022 ohne lauschige Openair-Kulturevents am Schlossfuss? Vom 10. bis am 14. August finden auf der Hofstatt Konzerte von Jazz bis Oriental statt. Dazu gibts Spoken words-Einlagen und ein Kinderprogramm. Für Speis und Trank ist gesorgt. Veranstaltet wird die Sause von Fuchs&Specht, Reich an Kultur und Gourmet Kitchen. Unterstützt wird sie von der Stadt Burgdorf und der Burgergemeinde.


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Käse statt Kotelett

Die Alternative zum zigten Brätli-Abe: Beim Brunnen in der Mühlegasse genossen Leistmitglieder bei sehr sommerlichen Temperaturen chüschtiges Raclette aus der Chäshütte. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass durch Urs «Gigi» Geiser am Akkordeon und Raphael Strickler an der Gitarre.


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Abschied vom Serendib

Ende November verlassen Tabea und Manuel Hölterhoff das Restaurant Serendib im Burgdorfer Kornhausquartier. Sie betrieben das Lokal fünf Jahre lang.

Es war Liebe auf den ersten Blick - und sie beruhte auf Gegenseitigkeit: "Wir fühlten uns in Burgdorf von Anfang an herzlich willkommen", sagen Tabea und Manuel Hölterhoff. Umgekehrt schlossen auch die Burgdorferinenn und Burgdorfer das "Serendib"-Pächterpaar schnell in ihre Herzen.

Das Gasthaus an der Metzgergasse 8 im Kornhausquartier entwickelte sich aus dem Stand zu einem beliebten Treffpunkt für Menschen aus allen Schichten, die gerne in einem gemütlichen Ambiente fein essen und trinken.

Nun ist damit Schluss: "Nach fünf Jahren müssen wir sagen, dass der Aufwand und der Ertrag für uns nicht übereinstimmen", sagen die Pächter. Einen Teil dazu habe die Corona-Pandemie mit den entsprechenden Konsequenzen für das gesamte Gastgewerbe beigetragen. Mitausschlaggebend für ihren Entscheid seien auch die massiv steigenden Preise für Lebensmittel. "Diese können wir nicht guten Gewissens auf unsere Gäste abwälzen."

Abgesehen davon sei auch das Privatleben zu kurz gekommen. Hölterhoffs beschäftigen im Serendib eine Aushilfe. Zu Dritt an sechs von sieben Wochentagen zu arbeiten, zehre mit der Zeit an der Substanz, konstatieren die beiden.

Ihre berufliche Zukunft stehe gegenwärtig noch in den Sternen. "Wir hoffen, dass wir unsere Leidenschaft für das Kochen und das Dasein für die Gäste in Burgdorf oder in der Nähe dieses wunderbaren Städtchens weiter ausleben dürfen."

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Auftischen und Einlochen

Baden, bräteln, Balkon geniessen: Bald geht wieder die Zeit des Dolce far (fast) niente los. Wir freuen uns, wenn ihr bei der Planung eurer Sommeraktivitäten an drei Veranstaltungen denkt, die wir für unsere Mitglieder organisieren.

Am Freitag, 15. Juli, findet das vierte Altstadtleist-Minigolfturnier statt. Auf der Anlage am Einschlagweg 73 spielt jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin eine Runde. Wer am wenigsten Schläge benötigt, gewinnt. Anschliessend höcklen wir bei Würsten vom Grill zäme. Leistmitglieder sind gratis mit von der Partie. Alle anderen bezahlen 7 (Erwachsene) bzw. 5 Franken. Eine Bratwurst kostet einen Fünfliber. Getränke aller Art gibts im Bistro. Los gehts um 17 Uhr, gestartet werden kann bis 19.30 Uhr.

Am Freitag, 22. Juli, treffen wir uns beim Brunnen an der Mühlegasse im Kornhausquartier am Open Table. Weil wir an euch, liebe Mitglieder, so den Plausch haben, laden wir euch diesmal zum Raclette ein. Den Käse und die Zutaten stellen wir ebenso zur Verfügung wie die Getränke, die Teller und Gläser sowie die Infrastruktur. 

Am Open Table, der am Freitag, 19. August, beim Kronenplatz steht, gibts zu essen, was ihr mitbringt. Das gilt auch für die Getränke, das Geschirr und das Besteck. Um alles Weitere kümmern wir uns.

Beide Open Tables beginnen um 19 Uhr. Die Abfallentsorgung ist Sache der Teilnehmenden.


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Unbeschwertes Frühlingsfest

Corona war ein Bier, die Ukraine irgendein Land in Osteuropa und die Klimakrise etwas, womit man sich gelegentlich vielleicht einmal beschäftigen müsste: Heute vor fünf Jahren lud das Schweizer Fernsehen SRF zum Frühlingsfest "bi de Lüt" in der Oberstadt.

Tausende von Einheimischen und Gästen - darunter, zum Beispiel, auch der damalige Bundesrat Johann Schneider-Ammann, Schwingerkönig Matthias Sempach und Elsy Schneider, eine Nachfahrin von "Gotthelf"-Regisseur Franz Schnyder - versammelten sich auf dem Kronenplatz und in den umliegenden Restaurants, um die Sendung mitzuerleben.

Für Stimmung sorgten die Comedytruppe „Starbugs“, die „Swiss Ländler Gämblers“, das „Echo vom Leutschenbach“ und ein eigens für diesen Anlass zusammengestellter Burgdorfer Chor, der "Love is in the air" schmetterte.

Schon in den Tagen vor der grossen Sause herrschte am Schlossfuss reges Treiben. Fast eine Woche lang waren Handwerker und Techniker des Fernsehens mit dem Verlegen von Kabeln, Montieren von Scheinwerfern und dem Bau der Bühne beschäftigt.

Moderator Nik Hartmann - er ist gebürtiger Burgdorfer - sorgte bei seinem Heimspiel mit Kollegin Annina Campell dafür, dass die Menschen, die die Feier vor Ort oder am TV-Gerät genossen, noch lange an einen wunderschönen Abend zurückdenken dürfen, dem in seiner Unbeschwertheit aus heutiger Sicht etwas beinahe Surreales anhaftete.


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Prost und e Guete

23 Cafés, Restaurants, Hotels und Bars weist der Gastroführer auf, den die Detaillistenvereinigung Pro Burgdorf zusammengestellt hat. Wer die Broschüre durchblättert, stellt fest: Das kulinarisch-gesellige Epizentrum von Burgdorf ist eindeutig die Altstadt: Mit dem Art Café im Museum Franz Gertsch, der Confiserie Widmer, dem Tee- und Caféhaus Rostoff.org, der Bar Don Antonio, dem Blackwell Bierkeller, den Restaurants Da Gino, Fuchs&Specht, Spanische Weinhalle, Serendib, Gedult und Schloss Burgdorf und den Hotels Stadthaus und Orchidee sind über die Hälfte der aufgeführten Betriebe in der Oberstadt oder im Kornhausquartier angesiedelt. 

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Neue Appartemens in luftiger Höhe

Bei Gebäudesanierungen wurden in der Hofstatt 17 und an der Hohengasse 7 Appartements für Mauersegler montiert. Seit Anfang Mai drehen die Flugakrobaten ihre Runden über der Stadt. Ob sie die neuen Logis in diesem Brutjahr schon beziehen?

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Es blüht in 300 Chischtli

Die traditionelle "Itopfete" des Altstadtleists und von Pro Burgdorf war einmal mehr ein Grosserfolg: Rund 300 Tonkisten liessen vor allem Bewohnerinnen und Bewohner der Altstadt von Mitarbeitenden der Stiftung Lerchenbühl mit prachtvollen Geranien, frischen Kräutern und gluschtigem Gemüse bepflanzen. Die von der Stadt lancierte Itopfete fand bei prächtigen Witterungsbedingungen im Rahmen des Maimarktes (siehe Bild) auf der Brüder Schnell-Terrasse statt. Sie sorgte einmal mehr nicht nur dafür, dass "Burgdorf blüht", sondern bot auch Gelegenheiten für zahllose Gespräche.


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Vervirtes Vereinsjahr

Der Jahresrückblick von Leistpräsident Hannes Hofstetter an der Mitgliederversammlung 2022:

"Zu sagen, der Altstadtleist blicke auf ein reichbefrachtetes Jahr zurück, wäre übertrieben: Coronabedingt konnten wir 2021 - wie schon 2020 - weniger Anlässe durchführen. Die Gelegenheiten für die persönliche Kontaktpflege waren aber auch so dünn gesät. Wir hoffen schwer, dass sich das nun, wo fast alle Massnahmen und Einschränkungen aufgehoben wurden, schnell ändert und wir dort weitermachen dürfen, wo wir Anfang 2020 aufhören mussten.

Aber immerhin: In der warmen Jahreszeit, als Covid pausierte, führten wir zwei Open Tables, das Minigolfturnier, und, mit unserer Partnerorganisation Pro Burgdorf, die Ustopfete sowie die Sternissage (siehe Bild) durch. Dabei stellten wir erneut fest: Wenn der Alltag der Menschen von Unsicherheiten und Ängsten geprägt ist, schlägt sich das auf das Vereinsleben nieder. Am besten besucht waren mit über 100 Gästen die Sternissage auf dem Kronenplatz und mit rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Open Table im Kornhausquartier. Das Fondue im Freien, die Itopfete und das Theater für Kinder sagten wir ab.

Auf die Vergabe des Altstadtpreises verzichten wir zum zweiten Mal hintereinander. Das hatte allerdings nichts mit dem "Chäfer" zu tun, sondern mehr mit der Stadtverwaltung. Sie kündigte den Leistungsvertrag, den sie mit uns für die Vergabe dieser Auszeichnung einst geschlossen hatte, vor zwei Jahren auf. Man wolle, hiess es aus der Verwaltung damals, nach neuen Wegen suchen, um Personen, Firmen oder Institutionen, die sich um die Altstadt verdient gemacht haben, zu ehren. Seither habe zumindest ich zu diesem Thema nichts mehr gehört. Für die E. Seiler AG, die den letzten Altstadtpreis 2019 gewann, heisst das: Bis auf Weiteres kann sie sich jeden Sommer darüber freuen, still wiedergewählt worden zu sein.

Rund ein Dutzend Personen und Firmen haben ihre Mitgliedschaft im Leist in den vergangenen 12 Monaten storniert. Die meisten taten dies, weil sie weggezogen sind. Andere bemerkten in den letzten zwei Jahren offenbar, dass sie auch ohne Verein ganz gut z Schlag kommen.

Online sind wir nach wie vor tiptopp unterwegs: Auf Facebook folgen uns über 1000 Personen, unseren Newsletter erhalten jeweils 200 Menschen. Auch unsere neue Website erfreut sich jeden Tag zahlreicher Besucherinnen und Besucher. Wenn demnächst wieder Hunderte und Tausende von Touristinnen und Touristen durch die Altstadt schlendern, dürften die Klickzahlen weiter in die Höhe klettern.

Seit unserer letzten Versammlung setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:

Hannes Hofstetter, Präsident
Claudia Fankhauser, Vizepräsidentin, Bau und Verkehr
Heidi Handschin, Verbindungsfrau zu Pro Burgdorf
Sabine Lerch-Brechbühl, Finanzen
Susanna Menzi, Sekretariat
Urs Mürner, Veranstaltungen
Heidy Räber, Beisitzerin

Er beschloss an seinen fünf Sitzungen unter anderem,

- den Leistmitgliedern je einen 20 Franken-Gutschein von Pro Burgdorf zu schenken,
- den "Freunden der Altstadt" eine Absage in Sachen "Zusammenarbeit" zu erteilen,
- zuhanden der Baudirektion festzuhalten, dass der Leist-Vorstand sich gegen eine Aufhebung der Parkplätze in der Grabenstrasse und gegen eine verkehrstechnische Sperrung der Schmiedengasse ab 11 statt 17 Uhr stellen würde,
- das Schlosskonzert der Brass Band Emmental und das Nachtturnier des Pétanque-Clubs Burgdorf mit je einem Zustupf zu unterstützen,
- den Verkauf der Hühnersuppe in die Hände des Hotels Stadthaus zu legen und
- die Mitglieder zu fragen, was ihnen unser Verein bedeutet und was sie von ihm erwarten. Das Resultat fiel für uns sehr erfreulich aus: Die überwiegende Mehrheit von euch ist mit dem, wofür wir stehen und dem, was wir tun, sehr zufrieden.

Ein Wochenende verbrachte der Vorstand im Ausland: Unser Reisli führte uns nach Freiburg im Breisgau. Abgesehen von der Stadtführung und einem Nachtessen bezahlten die fünf Teilnehmerinnen und der Teilnehmer alle Auslagen selber.

Ausblick

Unser Jahresprogramm 2022 sieht wie folgt aus:

- Samstag, 14. Mai, 8 bis 17 Uhr: Itopfete auf der Brüder Schnell-Terrasse
- Freitag, 15. Juli, ab 17 Uhr: Minigolfturnier am Einschlagweg 73
- Freitag, 22. Juli, ab 19 Uhr: Racletteessen beim Brunnen an der Mühlegasse
- Freitag, 19. August, ab 19 Uhr: Open Table beim Kronenplatz
- Freitag, 22. Oktober, 9 bis 12.30 Uhr: Austopfete in der Schmiedengasse
- Freitag, 25. November, 19 Uhr: Sternissage auf dem Kronenplatz

Zum Schluss danke ich meinen Vorstandsgspändli ganz herzlich für ihr Engagement auch und besonders in den zurückliegenden schwierigen Zeiten. Ein grosses Mercivieumau geht auch an euch, liebe Mitglieder: Ohne Euch wäre das Leben am Schlossfuss nur halb so schön und das Mitwirken im Leist nur halb so fägig."

 

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Zufriedene Mitglieder

Kein Fondue im Freien, keine Itopfete und kein Theater für Kinder: Das Coronavirus machte 2021 auch dem Altstadtleist Burgdorf den einen und anderen Strich durch die Rechnung. Die Open Tables im Kornhausquartier und beim Kronenplatz, das Minigolfturnier, die Ustopfete sowie die Sternissage - die der Leist jeweils mit Pro Burgdorf durchführt - konnten jedoch stattfinden. Den Altstadtpreis vergibt er nicht mehr, da die Stadt davon absah, den entsprechenden Leistungsvertrag zu verlängern.

Im letzten Vereinsjahr schenkte der Vorstand sämtlichen Mitgliedern als kleine Aufmunterung in nicht einfachen Zeiten einen Einkaufsgutschein von Pro Burgdorf. Weiter spendete er 2000 Franken für die Kriegsgeschädigten in der Ukraine. Das Schlosskonzert der Brass Band Emmental und das Nachtturnier des Pétanque-Clubs unterstützte er mit dreistelligen Beträgen. Darüberhinaus beschloss er, auf eine Zusammenarbeit mit den "Freunden der Altstadt" zu verzichten und teilte er der Stadt mit, sich gegen eine Aufhebung der Parkplätze an der Grabenstrasse und eine verkehrstechnische Sperrung der Schmiedengasse ab 11 statt 17 Uhr zu stellen.

Die 200 Privatpersonen, Organisationen und Firmen, die dem Leist angeschlossen sind, hätten sich mit dem Angebot der grössten Burgdorfer Quartiervereinigung bei einer Befragung grösstmehrheitlich zufrieden gezeigt, hiess es an der Mitgliederversammlung. "Der Altstadtleist trägt dazu bei, dass die wunderschöne Burgdorfer Altstadt belebt wird und nicht vergessen geht", habe einer der Befragten geschrieben. "Wenn es euch nicht gäbe, wäre die Attraktivität unserer Altstadt nur halb so gross", sei auf einem anderen Antwortblatt gestanden.

Vizepräsidentin Claudia Fankhauser und Beisitzerin Heidy Räber traten aus dem Vorstand zurück. Neu besteht das Gremium aus Hannes Hofstetter (Präsident), Heidi Handschin (Verbindungsfrau zu Pro Burgdorf), Sabine Lerch-Brechbühl (Finanzen), Susanna Menzi (Sekretariat) und Urs Mürner (Veranstaltungen und Vize-Präsidium).

Die Jahresrechnung 2021 schliesst bei Einnahmen von 8850 Franken und Ausgaben von 9900 Franken mit einem Verlust von 1050 Franken. Das Eigenkapital beträgt knapp 40 000 Franken. Für die nächste "Saison" budgetiert der Verein Einnahmen und Ausgaben von 8500 Franken. Nach dem offiziellen Teil genossen die Anwesenden feinen Fingerfood aus dem Restaurant Serendib

Das Jahresprogramm 2022: Samstag, 14. Mai, 8 bis 17 Uhr: Itopfete auf der Brüder Schnell-Terrasse. Freitag, 15. Juli, ab 17 Uhr: Minigolfturnier. Freitag, 22. Juli, ab 19 Uhr: Racletteessen beim Brunnen an der Mühlegasse. Freitag, 19. August, ab 19 Uhr: Open Table in der Oberstadt. Freitag, 22. Oktober, 9 bis 12.30 Uhr: Ustopfete in der Schmiedengasse. Freitag, 25. November, 19 Uhr: Sternissage auf dem Kronenplatz.


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Einkaufen im Freien
An über 50 Ständen bestehen am Maimarkt in der Burgdorfer Oberstadt Gelegenheiten zum Geniessen, Entdecken und Plaudern. Gleichzeitig findet auf der Brüder Schnell-Terrasse die Eintopfete statt. Die Kinder kommen mit einem Karussel sowie einem Bastel- und Malstand auf ihre Kosten. 

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Frisches und Feines
Neu sind im Teehaus Burgdorf am Kronenplatz nicht nur 101g-Lebensmittel im Offenverkauf, sondern auch frische Lebensmittel regionaler Produzentinnen und Produzenten erhältlich. Ab dem 3. Mai liegt immer am Dienstag Biogemüse zum Kauf bereit. Ab dem 7. Mai warten samstags chüschtige Züpfen in verschiedenen Grössen auf Geniesserinnen und Geniesser.

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Einladung zur Mitgliederversammlung
Am Mittwoch, 11. Mai, findet in den Marktlauben unsere Mitgliederversammlung 2022 statt. Los gehts um 19.30 Uhr. Nach dem offiziellen Teil offerieren wir einen vom Restaurant Serendib kreierten Apéro riche.
 
Die Traktandenliste sieht wie folgt aus:
 
1) "Protokoll" der letzten "Versammlung" (diese fiel coronabedingt aus)
2) Anträge
3) Jahresbericht des Präsidenten
4) Wahl des Vorstandes
5) Festsetzung des Jahresbeitrages
6) Rechnung 2021
7) Bericht der Rechnungsrevisorinnen
8) Wahl der Revisorinnen
9) Budget 2022
10) Verschiedenes
 
Anträge können bis 10 Tage vor der Versammlung an post@altstadtleist-burgdorf.ch eingereicht werden.
 

Herzliche Grüsse,
der Vorstand mit
 
Hannes Hofstetter (Präsident)
Claudia Fankhauser (Vizepräsidentin/Bau und Verkehr)
Heidi Handschin (Verbindungsfrau zu Pro Burgdorf)
Sabine Lerch-Brechbühl (Finanzen)
Susanna Menzi (Sekretariat)
Urs Mürner (Veranstaltungen)
Heidy Räber (Beisitzerin)

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Königliche Kleinkunst

Nach zwei Jahren Corona-Pause wird im Casino Theater Burgdorf zum 15. Mal ein Kleinkunst-König oder eine Kleinkunst-Königin erkoren: Tobias Kälin und Nicole D. Käser freuen sich riesig auf die 15. "Krönung". Dieses Festival ist dem Insider-Status längst entwachsen: "Es gibt einige Kabarettistinnen und Kabarettisten, die durch 'Die Krönung' einen Karrieresprung geschafft haben", sagt Kälin in einem Interview mit der "Region", und nennt als Beispiele Michel Gammenthaler, Schertenlaib und Jegerlehner oder das Duo Luna Tic.                                  (Bild: pd)


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Bald blüht Burgdorf wieder
Wunderschöne Geranien, herrlich duftende Kräuter, mediterranes Flair verströmenden Lavendel oder frisches Gemüse: Das alles setzen die Bewohnerinnen und Bewohner der Altstadt jedes Jahr in Tonchischtli, um sich eine Freude zu bereiten - und ihren Lebensraum (noch) bunter zu gestalten. Die sogenannte "Itopfete" findet heuer am 14. Mai von 8 bis 17 Uhr auf der Brüder Schnell-Terrasse statt. Organisiert wird sie wie immer vom Altstadtleist und von Pro Burgdorf. Um die Bepflanzungen kümmert sich, ebenfalls traditionsgemäss, die Gärtnerei der Stiftung Lechenbühl. Eine Kiste kostet 10 Franken. Zum Anmeldeformular gehts hier entlang. 

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Ehre, wem Ehre gebührt

Zu den bekanntesten Burgdorfer Persönlichkeiten gehört der Illustrator und Zeichner Heinz Egger. Das Stadtmagazin widmet dem 85-jährigen, der in der Altstadt lebt und arbeitet und jeden Tag in den Gassen am Schlossfuss anzutreffen ist, die Titelgeschichte seiner neusten Ausgabe. Sie kann hier nachgelesen werden.


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Lichterlöschen im Maison Pierre

Blues und Rock, Soul und Funk, Reggae und Pop: 21 Jahre lang war das Maison Pierre in Burgdorf eine der wichtigsten Anlaufstellen für die Freundinnen und Freunde zeitgenössischen Musikschaffens. Doch damit ist bald Schluss: Das Konzert der Bad Ass Romance vom 23. April ist das letzte, das der Kulturclub im Maison Pierre veranstaltet. Ob, von wem und wie das Lokal weiterbetrieben wird, ist laut Manuel von Gunten, dem Gründer und Präsidenten des Vereins, offen.

"Unter normalen Umständen hätten wir noch lange weitermachen können", sagt von Gunten. Die Bedingungen, unter denen der Vorstand den Club seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hätten arbeiten müssen, seien jedoch alles andere als normal gewesen. Deshalb hätten er, Sandra Steiner, Thomas Hirsig und Thomas Mäder nun beschlossen, sich aus dem ehrenamtlich betriebenen Geschäft zurückzuziehen.

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Sehens- und hörenswert
"Ohren auf Reisen": So heisst eine Wanderausstellung, die bis am 25. Mai im vierten Dachstock des Wohnturms im Schloss Burgdorf zu sehen und vor allem: zu hören ist. Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund erstellten Videos, mit denen sie zeigen, "wie sehr Geräusche und Töne das Gefühl von Heimat und dem 'Zuhausesein' prägen", wie die Berner Zeritung berichtet. Einen Überblick auf weitere Veranstaltungen in der Burg gibt es hier.

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Eine mehr als coole Aktion
Normalerweise führt Marianne Gertsch in Burgdorf "kuhle Stadt(ver)führungen" durch, während ihr Ehemann Fredi in der Oberstadt "kuhle Bilder" malt. Nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine starteten die beiden eine Aktion, die mit "cool" (oder, eben: "kuhl") nur unzureichend beschrieben wäre: Für die Flüchtlinge sammelten sie Kleider, Schuhe, Babynahrung, Decken, Lebensmittel, Verbandsstoff, Spielsachen und so weiter und so fort. Dann brachten sie all diese Dinge mit einem Kleinbus zu Joanna Wazny und Michael Roder, einem befreundeten Ehepaar in Rosshäusern. Dieses transportiert die Gaben nach Polen. Weitere Lieferungen machen Marianne und Fredi mehrmals täglich zu den Annahmestellen der ukrainischen Botschaft auf dem BEA-Gelände. Auf ihrer Facebook-Seite schrieb Marianne: "Burgdorf, meine Stadt, du bist uuuu- glaublich!!"

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Farben für den Frieden
Als Zeichen gegen den Krieg und für den Frieden in der Ukraine lässt die Burgdorfer Firma Whitelight das Schloss und das Casino Theater in den Farben des Regenbogens erstrahlen. Das Unternehmen beteiligt sich damit an der Aktion "Light for peace" der Veranstalterverbände der Schweiz, der deutschen Interessen-gemeinschaft Veranstaltungswirtschaft und der Österreichischen Theatertechnischen Gesellschaft.     (Bild: pd)

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Kleine Hilfe in grosser Not
Mit einer Spende von 2000 Franken versucht der Vorstand des Altstadtleists, das Leid von zumindest einigen Menschen in der Ukraine ein wenig zu lindern. Das Geld überwiesen wir im Namen des ganzen Vereins an die Caritas Schweiz.

Weil es sich um eine dringende Massnahme handelte, entnahmen wir es der Vereinskasse, ohne unsere Mitglieder zu fragen, ob das für sie in Ordnung ist. Wir glauben aber, sie gut genug zu kennen, um annehmen zu dürfen, dass sie grossmehrheitlich hinter dieser Aktion stehen.

Falls ihr euch anschliessen möchtet: Unsere Spende platzierten wir hier.

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Gleich und gleich - und doch verschieden

"Beide sprechen schnell, beide mögen das Theater, beide setzen auf die Karriere, beide haben keine Kinder. Und beide engagieren sich politisch": Das schreibt die BZ in einem Porträt des prominentesten Geschwisterpaars der Burgdorfer Altstadt. Zur kostenpflichtigen Online-Version gehts hier entlang.


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Hühnersuppe auf der Hotelterrasse

Eine grosse Tradition erfährt eine kleine Änderung: Die Hühnersuppe wird am Samstag, 5. Februar, zum ersten Mal nicht vom Altstadtleist auf dem Kronenplatz, sondern vom "Stadthaus"-Team auf der Hotelterrasse verkauft.
 
Bisher trugen die "Stadthaus"-Köche grosse Töpfe voller Suppe zum Kronenplatz hoch, wo Mitglieder des Leistvorstandes sie an einem eigens dafür aufgebauten Stand anboten. Sobald die sämige Brühe zur Neige ging, bestellten die "Schöpferinnen" Nachschub. Wenig später machten sich die Köche damit erneut auf den Weg. Diese Art der Arbeitsabwicklung war für alle Beteiligten ziemlich umständlich. Deshalb wir sie nun vereinfacht.
 
"Die Tradition der Hühnersuppe in Eigenregie weiterpflegen zu dürfen, ist uns eine Freude und Ehre", sagt "Stadthaus"-Direktor Marvin Portmann. 
 
Der Leistvorstand ist fest davon überzeugt, sein "Ämtli" in perfekt geeignete Hände zu übergeben. "Das 'Stadthaus' war für uns in all den Jahren der ideale Partner, um diesen Brauch zu pflegen. Es wird dieses Erbe mit Herzblut weiterverwalten."
 
Beide Parteien versichern, dass an der Suppe nach dem Motto "Never change a chüschtigs Rezept" keine Änderungen vorgenommen würden.
 
Bei der Hühnersuppe handelt es sich um einen jahrhundertealten Brauch. Er geht zurück auf die Zeiten, in denen die Frauen von Burgdorf ihren Männern mit Mistgabeln und Dreschflegeln dabei halfen, die Stadt gegen österreichische Adelige zu verteidigen. 1388 ordnete der bernische Schultheiss an, den Frauen als Dank für ihre Einsätze jedes Jahr eine Hühnersuppe zu kredenzen.
 
Der Verkauf der Hühnersuppe beginnt am Samstag, 5. Februar, um 10.30 Uhr. 3 Deziliter kosten 15 und der Liter (auch vakuumiert im Beutel) 21 Franken. Es hett, solangs hett.

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Zustupf für den Fussball-Nachwuchs

Bereits zum fünften Mal veranstaltete das Hotel Stadthaus an seiner Silvestergala eine Tombola. Dank Sponsoren - Geschäftspartner des Hotels und Gewerbetreibende aus Burgdorf und Umgebung - konnten sämtliche Spielerinnen und Spieler mit einem Preis rechnen. Diese Aussicht wirkte sehr verlockend: Die 63 Gäste kauften 224 Lose für je 10 Franken.

Von der Stadthaus-Lotterie profitieren jeweils nicht nur die Anwesenden. Der Reingewinn wird einer Organisation gespendet. 2016 erhielt das SAZ 2000 Franken. Über denselben Betrag durfte sich ein Jahr später die Stiftung Intact freuen. Die Bewo in Oberburg wurde 2018 mit 1980 Franken bedacht und die Stiftung Lerchenbühl 2019 mit 2770 Franken. 2020 fiel die Gala coronabedingt aus.

Die 2240 Franken aus der letzten Tombola kommen der 380 Junioren zählenden Nachwuchsabteilung des Sportclubs Burgdorf zugute. Bei der Checkübergabe zeigten sich SC-Präsident Serge Aeschbacher und sein für die Administration und Kommunikation zuständiger Vorstandskollege André Del Piero hocherfreut über den Zustupf. "Ich war total baff, als Sie mir das mitteilten", gab Aeschbacher Hoteldirektor Marvin Portmann zu verstehen.

Die Spende werde für Trainingsbälle, Überzugsleichen, Markierungshüte und so weiter verwendet, stellten die zwei Vorstandsmitglieder fest. Darüberhinaus sei sie in Zeichen dafür, dass der SC Burgdorf "offenbar einen guten Job macht."

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Grosser Auftritt

Auf 5 Seiten porträtiert die Schweizer Familie Nina Klötzli, ihre Familie und die grösste der kleinsten Messerschmieden der Schweiz. Nina und ihr Bruder Samuel führen den Betrieb, der letztes Jahr seinen 175. Geburtstag feiern durfte, in der 6. Generation. Der Artikel ist online leider nicht verfügbar. 

Tempi passati: Die "Stadthaus"-Köche Yannick Jakob (links) und Christian Bolliger müssen die Hühnersuppe nicht mehr auf den Kronenplatz schleppen. ​​​​​​​
Leserbriefe

​​​​​​​Zur Altstadtleist-Spende
für die Ukraine im Februar 2022

"Das finde ich stark. Danke."
Elisabeth Zäch

"Herzlichen Dank! Das ist ganz in meinem Sinne!"
Florine Ott

"Natürlich unterstützen wir dieses Zeichen für diese unfassbare Situation in der Ukraine!"
Corinna und Hoshank Hirrle

"Gute Idee! Schon noch interessant, für Corona wird die ganze Welt lahmgelegt und so etwas wird nicht verhindert!!!???"
Roswitha Bauder

"Gemäss TV SRF1 ist soeben eine Aktion der Glückskette für die Ukraine gestartet worden. Ich spende direkt dort."
René Strauss

Zur neuen Website
im November 2021

"Ich gratuliere Ihnen zu der wirklich ansprechenden und mit viel Liebe und Enthusiasmus gestalteten Internetseite. Das ist ein Online-Visitechärtli, von dem eine Altstadt nur träumen kann."
Pius Bichsel

"Ich freue mich auf meinen nächsten Bummel in der schönsten Altstadt am Fusse des Schlosses."
Ruedi Schütz